Gesundheitsstudie zu Auswirkungen der Ölverschmutzung im Golf von Mexiko

07.09.2010 | Bochum
BP hat heute mitgeteilt, dass das Unternehmen im Rahmen seiner Forschungsinitiative Gulf of Mexico Research Initiative (GRI) eine Zuwendung in Höhe von 10 Millionen US-Dollar an die Gesundheitsbehörde National Institutes of Health (NIH) geleistet hat. Die Mittel dienen zur Finanzierung einer Studie über die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen der Ölverschmutzung im Golf von Mexiko und weiterer Untersuchungen zu diesem Themenkomplex.

Die Forschungsinitiative GRI ist ein von BP eingerichtetes, mit 500 Millionen US-Dollar ausgestattetes und auf zehn Jahre angelegtes, unabhängiges Forschungsprogramm, um mögliche Auswirkungen des Ölunfalls auf die menschliche Gesundheit und die Folgen für die Umwelt zu untersuchen.

BP stellt den NIH die Finanzmittel für Forschungsarbeiten zur Verfügung, die bei einem Workshop des Institute of Medicine (IOM) als vordringliche Untersuchungsaufgaben eingestuft worden waren.

Dieser Workshop war durch die US-Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius einberufen und dessen Ergebnisse in einem Bericht des IOM unter dem Titel 'Assessing the Effects of the Gulf of Mexico Oil Spill on Human Health (Bewertung der Auswirkungen der Ölverschmutzung im Golf von Mexiko auf die menschliche Gesundheit)' am 10. August 2010 veröffentlicht worden.

Die von BP zur Verfügung gestellten Gelder erlauben es den NIH, Arbeiten fortzusetzen, die bereits von den Centers for Disease Control and Prevention und dem Einsatzzentrum Unified Command aufgenommen worden sind; die Finanzmittel werden den beteiligten Forschern sofort zu Gute kommen, u.a. akademischen Einrichtungen an der Golfküste sowie Regierungsstellen vor Ort und in den betroffenen US-Staaten.

Deren Forschungsarbeiten zielen darauf ab, die potenziellen akuten und langfristigen Auswirkungen des ausgetretenen bzw. fein verteilten Öls sowie der Dispersionsmittel auf die Gesundheit des Menschen zu untersuchen.

Die Entscheidung über die genaue Zuteilung der Forschungsmittel erfolgt bei den NIH in enger Abstimmung mit akademischen Einrichtungen an der Golfküste sowie mit lokalen Offiziellen und Regierungsvertretern, um über diese Koordination sicherzustellen, dass schon laufende Arbeiten angemessen berücksichtigt werden.

Dabei werden sämtliche Projektvorschläge durch eine Fachjury begutachtet; die bei den Untersuchungen der NIH erzielten Ergebnisse, das Datenmaterial sowie sonstige Informationen werden nach Abschluss der Arbeiten im Rahmen der für derartige Untersuchungen gültigen Bestimmungen in vollem Umfang der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

"Um die Gesundheit der Einsatzkräfte zu schützen, hat BP in enger Zusammenarbeit mit dem Einsatzzentrum Unified Command diese für ihre Aufgaben gezielt geschult und mit persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet sowie umfangreiche Kontrollen ihrer Arbeitsbereiche und der Umweltbedingungen insgesamt durchgeführt", erklärte Bob Dudley, CEO bei BPs Gulf Coast Restoration Organization.

"Da wir aber wir aus diesen Ereignissen immer noch eine Menge lernen können, stellt BP den NIH diese Mittel gerne zur Verfügung, da über diese Organisation die Qualität und Integrität dieser unabhängigen Forschungsarbeiten gewährleistet werden kann."

Ein geeignetes Verfahren für die zukünftige Zuteilung von Forschungsgeldern im Rahmen der GRI wird derzeit mit den Gouverneuren der US-Staaten am Golf von Mexiko abgestimmt.

Quelle: Pressemeldung Deutsche BP AG

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