Jugendliche in Europa wissen nicht, wie sie den Planeten retten können
Eine von Sony Europe in Auftrag gegebene Studie hat ermittelt, dass 11- bis 16-Jährige in ganz Europa durch widersprüchliche Umweltbotschaften verunsichert sind und nicht wissen, wie die Erde gerettet werden kann. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der Studie erstmals am 17. November 2009 im Rahmen einer gemeinsamen Vortragsreihe der ESCP Europe Business School mit Sony Europe. Der Titel der Veranstaltung im Berliner Sony Center: "Nachhaltiges Management - Welchen Beitrag können Unternehmen leisten, um unseren Planeten für zukünftige Generationen zu bewahren?"
Die aktuelle Untersuchung von Sony Europe zeigt:
* Sechs von zehn Jugendlichen in Europa halten die widersprüchlichen Aussagen über den Zustand der Umwelt für verwirrend. Die Folgen: Sie fühlen sich hilflos und reagieren gleichgültig, wenn es um den Schutz der Umwelt geht.
* Jeder vierte europäische Jugendliche weiß nicht, wie er sich für die Umwelt einsetzen kann und glaubt nicht, dass er in der Lage ist, etwas zu verändern.
* Junge Menschen in Europa sind der Meinung, dass große Unternehmen und Regierungen gleichermaßen für die Bewältigung von Umweltproblemen verantwortlich sind.
Sony Europe hatte die unabhängige Studie in Auftrag gegeben, um ein besseres Verständnis für die Einstellung junger Menschen zur Umwelt zu gewinnen. Im Juli 2009 wurden zu diesem Zweck 5.000 Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien befragt. Das Unternehmen wollte herausfinden, wie es im Rahmen seines Einsatzes zur Bewahrung der Umwelt "für die nächste Generation" dazu beitragen kann, Kinder und Jugendliche zu motivieren, ihren Planeten zu schützen.
Achim Steiner, Executive Director des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, kommentiert die Ergebnisse der Studie: "Junge Menschen sind oft interessiert, nicht selten aber auch skeptisch und pessimistisch, wenn es um die Einschätzung der Spielräume für echtes und wirkungsvolles Handeln zur Lösung der Umweltprobleme geht, die uns alle betreffen. Wir dürfen jungen Leuten nicht nur die Bedrohungen und Probleme vor Augen führen. Noch wichtiger ist es, ihnen zu vermitteln, dass es vielseitige Lösungen für die Herausforderungen gibt, denen sich eine Welt mit sechs Milliarden Menschen gegenüber sieht. Auf diese Weise können wir sie ermutigen, gemeinsam etwas zu bewegen."
Junge Menschen in Europa sind der Ansicht, dass Großunternehmen und Regierungen gleichermaßen Verantwortung für die Bewältigung von Umweltproblemen tragen - was eindeutig zeigt, dass sie auch von Technologieunternehmen wie Sony erwarten, ihren Beitrag zu leisten.
"Wie die Ergebnisse dieser Umfrage demonstrieren, müssen Unternehmen wie Sony den Erwartungen der jungen Menschen gerecht werden, indem sie bei der Bewältigung von Umweltproblemen eine maßgebliche Rolle spielen", so Serge Foucher, Executive Vice President von Sony Europe. "Zugleich zeigt die Umfrage aber auch, dass wir noch sehr viel tun müssen, um die jüngere Generation für Umweltfragen zu interessieren und zu engagieren."
Sony sucht bereits nach Wegen, in diesem Bereich mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten. So wurde vor kurzem eine Partnerschaft mit einer Gruppe von Kindern aus Kalifornien (Forest Guard) initiiert, um diese bei der Entwicklung eines Systems zur Früherkennung von Waldbränden zu unterstützen. Die bei Bränden freigesetzte Menge an Kohlendioxid kann so groß sein wie der Kohlendioxid-Ausstoß, den mehrere Millionen fahrende Autos in einem ganzen Jahr verursachen. Sony wird auch künftig Projekte dieser Art fördern, um junge Menschen zu inspirieren, sich für Umweltfragen zu engagieren.
Quelle: Pressemeldung Sony Deutschland GmbH
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