Spaziergang auf dem Mars mit dem WorldWide Telescope
Dank der exklusiven Kooperation mit der NASA ist jetzt auch ein virtueller Spaziergang auf dem Mars möglich. Die neuen Features wurden heute im Rahmen des "Microsoft Research Faculty Summit 2010" im US-amerikanischen Redmond vorgestellt.
Sie ist so groß, dass man 50.000 HD-TV-Geräte bräuchte, um sie in einem Stück darzustellen: eine riesige dreidimensionale Karte des Weltraums von bislang unerreichter Qualität, die die Milchstraße jetzt für alle befahrbar macht. Microsoft ist es dank ausgeklügelter Technologien (Project Trident Technologie und DryadLINQ) gelungen, dieses komplexe Gesamtwerk aus umfangreichem Bildmaterial von Teleskopen auf der Erde und im Weltraum zusammenzufügen. Über die Visualisierungssoftware WorldWide Telescope (WWT), die unter www.worldwidetelescope.org zum Download bereit liegt, können Nutzer auf das extraterrestrische Kartenmaterial zugreifen und eine virtuelle Reise durch das All starten.
Schon wenige Sekunden nach der Installation der Microsoft-Freeware breitet sich auf dem Bildschirm der Nachthimmel aus - wie bei einem echten Teleskop. Mit wenigen Klicks kann der Nutzer nun Himmelsobjekte auswählen und nähere Informationen dazu abrufen. Als besonderes Highlight und neues Feature lädt Microsoft die Weltraum-Neulinge zu einem Spaziergang auf den Mars ein. Möglich wird das durch die Zusammenarbeit mit der NASA, die für das Projekt exklusiv dreidimensionales Bildmaterial zur Verfügung gestellt hat. Die Besucher des roten Planeten können entweder an einer virtuellen Tour unter Anleitung renommierter Astronomen teilnehmen oder jenseits der vorgegebenen Pfade ihre eigenen Erkenntnisse sammeln.
Das WWT wurde bereits von Microsoft in Bing Maps integriert (unter www.bing.com/maps/explore/ im Bereich "Map Apps"). Damit haben User die Möglichkeit, von jedem beliebigen Ort der Welt aus einen virtuellen Blick ins Weltall zu werfen. Wer sein ganz persönliches Sternenbild sehen möchte, kann unter Angabe des entsprechenden Datums und der Uhrzeit auch in die Zeit zurückreisen und den Sternenhimmel am Tag seiner Geburt betrachten.
"In Zusammenarbeit mit Microsoft Research ermöglichen wir den Nutzern Einblicke in Bereiche, die bisher ausschließlich Wissenschaftlern vorbehalten waren", sagt Michael Broxton, Research Scientist Intelligent Robotics Group (NASA Ames Research Center). "So verschaffen wir einem ganz neuen Publikum Zugang zu den Abenteuern des Weltalls. Unsere Hoffnung ist es, auf diesem Wege viele Menschen für Astronomie begeistern und die nächste Generation von Wissenschaftlern inspirieren zu können."
Quelle: Pressemeldung Microsoft Deutschland GmbH
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