Vortrag zum Urknall
Was war vor dem Urknall? Was geschieht im Innern eines Schwarzen Lochs? Diesen Geheimnissen des Universums nachzugehen ist mit bisherigen Methoden, wie etwa der Relativitätstheorie Einsteins, unmöglich. Erst durch ganz neue Erkenntnisse über den Aufbau des Universums wird es möglich, ins Schwarze Loch zu blicken. Um diese aktuellen Forschungen geht es am Montag (14. Juni) um 19.30 Uhr im LWL-Museum für Naturkunde in Münster. Prof. Dr. Martin Bojowald von der Pennsylvania State University (USA) hält im Planetarium einen Vortrag zu seinen Forschungen zum Thema "Zurück zum Urknall".
Dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Verein der Sternfreunde Münster e.V. ist es gelungen, den Spezialisten für Schleifenquantengravitation und physikalische Kosmologie als Referenten zu gewinnen.
Bojowald berichtet über seine neue Theorie über den Ursprung des Universums. Seine Erkenntnisse, etwa über ein mögliches "Vorgängeruniversum" vor dem Urknall, wurden weltweit bereits als bahnbrechend gefeiert.
Die neue Theorie ist noch nicht abgeschlossen und die daraus gewonnenen Einsichten sind noch ungesichert. Sein Buch "Zurück vor den Urknall", das seine Theorie anschaulich vorstellt, wurde zum Bestseller wurde. Im WDR etwa erklärte man den Forscher begeistert zum "Nachfolger Einsteins".
Der in Jülich geborene Bojowald studierte er an der Technischen Hochschule Aachen. Nach seinem Studium arbeitete er am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Golm bei Potsdam. Seit sieben Jahren ist er am Institut für Gravitation und Kosmologie der Pennsylvania State University in den USA
Quelle: Pressemeldung Landschaftsverband Westfalen-Lippe
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